Forschungsprojekt
Prof. Dr. Werner Oechslin, Dr. Sonja Hildebrand u.a.
Bis vor kurzem war für die ETH ihre Rolle als eidgenössische Institution gleichermassen Anerkennung wie Verpflichtung auf wissenschaftliche Qualität und Glaubwürdigkeit primär im nationalen Rahmen. Mit der jetzt zuerkannten Autonomie ist der Horizont der eigenen Orientierung und des Qualitätsvergleichs „global“ geworden. Physisch aber bleibt auch die „neue ETH“ weitgehend die alte. Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft zu richten und nach der Form und der Bedeutung der äusseren Hülle als Identifikation und Selbstdarstellung der ETH zu fragen.
Am international bedeutenden, exemplarischen Fall der ETH soll der Frage nachgegangen werden, wie sich eine wissenschaftliche Institution über ihre baulichen Formen in die Gesellschaft integriert. Es soll untersucht werden, welches Bild von einer öffentlichen Funktion der ETH die Bauten vermitteln und welche Funktion umgekehrt die architektonische Erscheinungsform für die Akzeptanz der Wissenschaft und ihrer Institutionen in der Gesellschaft hat. Eine solche Baugeschichte versteht sich als komplementäre, auf das bauliche Erscheinungsbild orientierte Alternative zur üblichen Universitätshistorie in Form von Institutions-, Gelehrten- oder Sozialgeschichte.
Auf dem Forschungsstand aufbauend, wurde die bislang fehlende Baugeschichte der ETH Zürich anhand der Quellen systematisch erforscht und wissenschaftlich dargestellt. Ihm Rahmen der übergreifenden Zielsetzung wurde untersucht, inwiefern die Bauten der ETH als (adäquate) Hüllen für Wissenschaft und Forschung konzipiert wurden, in welchen Zusammenhang mit der Stadt Zürich sie gesetzt wurden und welche urbanistischen und gesellschaftlichen Leitbilder sich in ihnen nachweisen lassen.
Die Forschungsergebnisse wurden in einem Buch und einer Ausstellung (mit zwei „Prologen“) vorgestellt:
Werner Oechslin (Hg.), Hochschulstadt Zürich. Bauten für die ETH 1855–2005, Zürich: gta Verlag 2005
Beiträge von Sonja Hildebrand, Bruno Maurer, Werner Oechslin, Andreas Tönnesmann u.a.
mit einem Katalog ausgewählter Bauten und Projekte und einer vollständigen Chronologie
Die ETH baut Zürich 1855–2005
Ausstellung, Haupthalle, ETH Zentrum, 26. Mai – 22. Juni 2005
Die ETH baut Zürich 1855–2005. Prolog (Teaser)
Ausstellung im Rahmen von „Welten des Wissens“, Platzspitz, 22. April – 8. Mai 2005
Die ETH baut Zürich 1855–2005. Prolog mit Modellen (Teaser)
Ausstellung, Haupthalle, ETH Zentrum, 26. Mai – 22. Juni 2005
Laufzeit: 2004 – 2005
Prof. Dr. Werner Oechslin, Dr. Sonja Hildebrand u.a.
Bis vor kurzem war für die ETH ihre Rolle als eidgenössische Institution gleichermassen Anerkennung wie Verpflichtung auf wissenschaftliche Qualität und Glaubwürdigkeit primär im nationalen Rahmen. Mit der jetzt zuerkannten Autonomie ist der Horizont der eigenen Orientierung und des Qualitätsvergleichs „global“ geworden. Physisch aber bleibt auch die „neue ETH“ weitgehend die alte. Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft zu richten und nach der Form und der Bedeutung der äusseren Hülle als Identifikation und Selbstdarstellung der ETH zu fragen.
Am international bedeutenden, exemplarischen Fall der ETH soll der Frage nachgegangen werden, wie sich eine wissenschaftliche Institution über ihre baulichen Formen in die Gesellschaft integriert. Es soll untersucht werden, welches Bild von einer öffentlichen Funktion der ETH die Bauten vermitteln und welche Funktion umgekehrt die architektonische Erscheinungsform für die Akzeptanz der Wissenschaft und ihrer Institutionen in der Gesellschaft hat. Eine solche Baugeschichte versteht sich als komplementäre, auf das bauliche Erscheinungsbild orientierte Alternative zur üblichen Universitätshistorie in Form von Institutions-, Gelehrten- oder Sozialgeschichte.
Auf dem Forschungsstand aufbauend, wurde die bislang fehlende Baugeschichte der ETH Zürich anhand der Quellen systematisch erforscht und wissenschaftlich dargestellt. Ihm Rahmen der übergreifenden Zielsetzung wurde untersucht, inwiefern die Bauten der ETH als (adäquate) Hüllen für Wissenschaft und Forschung konzipiert wurden, in welchen Zusammenhang mit der Stadt Zürich sie gesetzt wurden und welche urbanistischen und gesellschaftlichen Leitbilder sich in ihnen nachweisen lassen.
Die Forschungsergebnisse wurden in einem Buch und einer Ausstellung (mit zwei „Prologen“) vorgestellt:
Werner Oechslin (Hg.), Hochschulstadt Zürich. Bauten für die ETH 1855–2005, Zürich: gta Verlag 2005
Beiträge von Sonja Hildebrand, Bruno Maurer, Werner Oechslin, Andreas Tönnesmann u.a.
mit einem Katalog ausgewählter Bauten und Projekte und einer vollständigen Chronologie
Die ETH baut Zürich 1855–2005
Ausstellung, Haupthalle, ETH Zentrum, 26. Mai – 22. Juni 2005
Die ETH baut Zürich 1855–2005. Prolog (Teaser)
Ausstellung im Rahmen von „Welten des Wissens“, Platzspitz, 22. April – 8. Mai 2005
Die ETH baut Zürich 1855–2005. Prolog mit Modellen (Teaser)
Ausstellung, Haupthalle, ETH Zentrum, 26. Mai – 22. Juni 2005
Laufzeit: 2004 – 2005


